Um den Kunden das gewünschte Produkt- erlebnis auf immer gleich hohem Niveau zu gewährleisten, widmet Leibniz der Sensorik, dem Bereich der sinnhaften Wahrnehmung, große Aufmerksamkeit.
Denn der typische Leibniz-Geschmack wird durch das harmonische Zusammenspiel aller Sinne hervorgerufen. Geruch, Geschmack, Textur, akustisches und visuelles Empfinden müssen überzeugen – und zwar immer wieder. Weicht nur ein Faktor leicht von der Norm ab, wird das Produkt anders erlebt und gegebenenfalls zurückgewiesen.
- Über Mikrofone im Ohr wird dabei jeweils der Klang aufgefangen und aufgezeichnet. Die Aufnahmen werden dann wiederum über Kopfhörer den Probanden vorgespielt, die die Klänge auf einer Skala verschiedenen Kategorien wie „knusprig“, „knackig“ oder „splittrig“ zuordnen.
- So konnte festgestellt werden, dass jüngere Konsumenten ein kräftigeres, knuspriges und geradezu „aufregendes“ Knacken bevorzugen. Ältere Menschen hingegen ein eher zartes Beißgefühl mögen, weil sie dieses mit Hochwertigkeit und Entspannung verbinden.
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- Anfang der 90er Jahre bereits rückte der „Knack“ bei Leibniz in den Vor- dergrund. Nutzte man den „Knack“ anfangs noch als humoristischen Leitfaden, so verkörpert er seit Mitte der 90er Jahre Frische und entwickelte sich Ende der 90er Jahre zum Gütesiegel für einzigartige Qualität.
- Seit 1999 beschäftigt sich die Forschungs- und Entwicklungsabteilung daher intensiv mit der Erfassung und Erforschung von subjektiven Eindrücken beim Kauen und den Möglichkeiten, diese Eindrücke zu reproduzieren.
- Erkenntnisse wie diese fließen konse- quent in die Produktentwicklung ein und werden durch unterschiedliche Zubereitungsformen oder auch die Beigabe von verschiedenen Rohstoffen auf das physische Produkt umgesetzt.